Gute Nachrichten aus Politik und Verwaltung: Bis einschließlich 2025 werden für den Bereich Schulsozialarbeit mindestens 25 zusätzliche Vollzeitstellen für Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter geschaffen.

Bernhard Marewski, schulpolitischer Sprecher der CDU, äußert sich dazu wie folgt:

„Die psychische Gesundheit ist Voraussetzung für gutes Lernen. Die Corona-Jahre haben bei vielen Schülerinnen und Schülern in allen Bildungseinrichtungen Problemstellungen zu Tage gebracht. Zusätzlich dazu haben Klima- und Energiefragen aber auch der andauernde Krieg in der Ukraine vielfach und vielerorts zu weiteren und verstärkenden Verunsicherungen geführt. Hier leistet die Schulsozialarbeit präventive Arbeit. Denn schon im Vorfeld muss dafür gesorgt werden, dass Probleme bei den jungen Menschen gar nicht erst entstehen oder sich nicht risikoreich weiterentwickeln.

Offenkundige psychische Belastungen und Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen dürfen nicht mehr länger im toten Winkel der öffentlichen Aufmerksamkeit verbleiben. Geschultes Personal muss an den Schulen eingesetzt werden, um frühzeitig die seelischen Nöte der jungen Generation zu erkennen und Hilfsangebote vermitteln zu können – dies im Schulterschluss mit den Lehrkräften.

Die Schulsozialarbeit bietet – vorbeugend – frühzeitige und niedrigschwellige Hilfsangebote direkt vor Ort an den Schulen. Jeder Euro, der in die Schulsozialarbeit fließt, ist gut angelegtes Geld für das Wohlergehen unserer Kinder und Jugendlicher, also für unsere gesamte Gesellschaft.

Nach einer umfassenden Bedarfsanalyse durch unser Dezernat Schule und Kultur stellten wir – über alle politischen Grenzen hinweg – fest, dass wir in Leverkusen aktuell mindestens weitere 25 Schulsozial-arbeiterinnen und Schulsozialarbeitern brauchen.

In Anbetracht dessen, dass der „Fachkräfte-Markt“ im Sektor Schulsozialarbeit derzeit sehr schwierig ist und die Einstellungen auf einer verlässlich finanzierten und längerfristig  angelegten Grundlage erfolgen sollen, soll es noch in diesem Jahr fünf Einstellungen, in den beiden Folgejahren jeweils zehn neue Einstellungen geben.

Dabei soll einer Prioritätenliste gefolgt werden, in der die Berufskollegs und die Schulen für Kinder mit besonderem Förderbedarf obenan stehen.“