Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht……
Meine persönlichen Erfahrungen mit der „Wahrheitsliebe“ des Herrn Schoofs sind ausgesprochen zahlreich und eindeutig.
Da gab es beispielsweise in meiner Zeit als Oberbürgermeister die schwarz-gelben Plakate mit der Aufschrift „Hebbel – Häusler, nett, aber unfähig“ . Es gab einen Hinweis auf meine angebliche Mitwirkung in einer Grundstücksangelegenheit, obwohl im Ratsprotokoll ausdrücklich vermerkt war: Bürgermeister Hebbel hat an Beratung und Abstimmung nicht teilgenommen und den Ratssaal verlassen. Und in meiner heutigen Verantwortung als Vorsitzender des Aufsichtsrates der Neuen Bahnstadt Opladen bin ich am 11. März 2011 seiner Aussage begegnet, Sparkasse und WGL kauften auf dem Bahngelände offenbar Grundstücke, weil es an privaten Interessenten fehle,
Auch hierzu sind die Tatsachen bekannt: Die Wohnbauflächen in der Bahnstadt hätten gut und gerne zweimal an private Interessenten verkauft werden können. Das Quartier am Campus war in ca. zwei Jahren vollständig verkauft, übrigens mit guten Einnahmen für die Stadt Leverkusen und das Projekt.
Wenn sich die Stadtspitze heute gegen die „Wahrheitsliebe“ von Herrn Schoofs wehrt, kann sie allerdings auf Gerechtigkeit in einer juristischen Auseinandersetzung nicht hoffen. Auch ich musste seinerzeit die Behauptung über angeblich manipulierte Zahlen – nach Meinung der Justiz – als „Meinungsäußerung“ ertragen. Damals wurde diese „Vorlage“ im übrigen von interessierten politischen Kreisen, auch von der SPD, dankbar angenommen
Wer gegen üble Nachrede Klage erhebt, hat so gut wie keine Chancen.
So wurde z.B. auch die Behauptung, eine Firma bespitzele missliebige Kritiker, vom Ersten Senat des Bundesverfassungsgerichts als ein Werturteil und nicht als Tatsachenbehauptung eingestuft.
Das politische Klima in Leverkusen hat seine „Klimakatastrophe“ längst erlebt und die Mehrheitsanteile daran liegen bei Herrn Schoofs.
Paul Hebbel