Schüler Union Leverkusen
Pressemitteilung Leverkusen, 31.10.07
Am 22.10.07 beschloss die Mehrheit von SPD, Grünen, Bürgerliste und Pro Op im Rat der Stadt Leverkusen gegen die Stimmen der CDU eine dritte Gesamtschule im Raum Opladen.
Dabei ist der große Andrang nur temporär, und wenn man tatsächlich davon ausgeht, dass der Andrang erhalten bleibt und mit den 112 abgelehnten Anmeldungen argumentiert, die zudem
nahezu alle die Grundschulempfehlung für die Hauptschule besaßen, muss beachtet werden, dass sich der Bau einer neuen Schule für diese geringe Zahl nicht rechnet!
Dies ist keine Basis für eine Gesamtschule sondern Etikettenschwindel.
Im Übrigen sind die Gesamtschulen Spitzenreiter der Unterrichtsausfälle. Wenn man in Gesamtschulen investieren will, dann in die vorhandenen, um das Lehrpersonal zu stärken.
Doch warum will die Linke die Gesamtschule? Es sind rein ideologische Gründe: Wer Gleichmacherei betreibt, der will die Einheitsschule (in diesem Fall wäre es die Gesamtschule). Auch das Argument der Fraktionschefin der Grünen, aufgrund der Pisa-Studie bräuchte man die Gesamtschule, zählt nicht, denn Gesamtschulen schneiden grundsätzlich schlechter ab: Die Leistungen der Starken orientieren sich an denen der Schwächeren. Man muss im Gegensatz die Hauptschule massiv umstrukturieren, diese müssen mehr den Neigungen der Schüler entgegenkommen und praxisorientierter sein.
Im Gesamten ist die Gesamtschule überflüssig, denn ihr Prinzip ist bereits im durchlässigen, dreigliedrigen Schulsystem verwirklicht. Jeder der eine Gesamtschule besucht, könnte genauso gut eine Hauptschule, eine Realschule oder ein Gymnasium besuchen.
Christian Papendick
Vorsitzender Schüler Union Leverkusen |