Leverkusen, 3. Mai 2006
Zum in der Öffentlichkeit vorgestellten Brief des Kämmerers und kommissarischen Geschäftsführers der Wirtschaftsförderung Leverkusen GmbH (WFL), Rainer Häusler, erklärt die CDU Leverkusen:
Der Kreisvorstand der CDU Leverkusen hat am 4. April 2006 ein Arbeitsprogramm unter dem Titel „Die Chemie stimmt“ für eine Neuausrichtung der Leverkusener Wirtschaftspolitik vorgelegt. Aus dem im November 2004 gestarteten Leitlinienprozess ist ein umfangreiches Konzept für mehr Arbeitsplätze in Leverkusen entstanden. Dieses Konzept soll von den Delegierten beim Kreisparteitag der CDU Leverkusen am 5. Mai 2006 beraten und als Grundlage für eine weitere Bearbeitung verabschiedet werden.
Anschließend werden wir auch im Zusammenwirken mit den wirtschaftspolitischen Akteuren und Organisationen unserer Stadt das Papier noch einmal überarbeiten. Auf dem Kreisparteitag im November soll dann die endgültige Fassung beschlossen werden.
Der Anstieg der Arbeitslosigkeit in unserer Stadt und die Abwanderung vieler Unternehmen ist für die CDU das zentrale Problem Leverkusens. Deshalb haben wir uns diesem Thema in einem langwierigen und umfangreichen Prozess gewidmet.
Dass Herr Häusler diese für Leverkusen so wichtige Arbeit in dieser Form abqualifiziert, ist für uns nicht nachvollziehbar.
Unsere Verbesserungsvorschläge für die WFL stützen sich auf deren Geschäftsberichte und auf eine Fülle von Erfahrungen. Die Tatsache, dass die Wirtschaftsdelegation unserer Partnerstadt Oulu Geschäftsgespräche in Köln und eben nicht in Leverkusen führt, ist ein aktuelles Indiz von vielen für die vorhandenen Verbesserungsmöglichkeiten. |